14. April 2024

Was ist eigentlich ein Makler?

Aus etlichen Gesprächen mit potentiellen Kunden ging hervor, dass diese meistens nur geringe bis gar keine Vorstellungen vom Berufsbild des Maklers haben. Insbesondere wird dessen Mittlerrolle und Parteibezug verkannt. Diesem Unverständnis soll im Folgenden Abhilfe geschaffen werden. Der geläufigste Fehler wird mit der Gleichstellung des Maklers mit dem Vertreter begangen. Während beide Interessenvertreter sind, unterscheiden sich Ihre Auftraggeber diametral. Während nämlich der Vertreter die Interessen i. d. R. nur eines Produktgebers vertritt, ist der Makler im Auftrage seiner Kunden tätig. Somit wird der Makler zum unmittelbaren Interessenvertreter seiner Kunden. Der Vertreter dagegen vertritt die Interessen seines Auftraggebers bzw. Produktgebers. Damit muss der Vertreter-Kunde nicht notwendiger Weise schlecht beraten sein, kann aber bei seiner Auswahl lediglich auf das Produktsortiment i. d. R. nur eines Produktgebers zurückgreifen. Nicht jeder Produktgeber kann aber alles gleich gut. Systematische Suboptimalität ist die Folge. Diesem Umstand steht die freie Auswahlmöglichkeit des Maklers gegenüber, welcher im Auftrage seiner Kunden fast sämtliche in Deutschland zugelassene Produktgeber vermitteln kann. Somit können die Stärken der jeweiligen Produktgeber vermittelt werden. Von jedem das, wo er gut ist. Effiziente Kundenportfolios sind die Folge.

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